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In Flanders Fields - klicken für größeres Bild
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In Flanders Fields - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel In Flanders Fields
Artikel-Nr. 4073105
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Zeitgenössische Bläsermusik (1945-heute)
Besetzung Fa (Fanfarenorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Erscheinungsland Belgien (be)
Verlag * Felder mit einem Sternchen (*) sind nur für Vereinsmitglieder nach Anmeldung ersichtlichhier klicken
Erscheinungsjahr 2010
Verkaufspreis Bitte einloggen um den Preis anzuzeigen.hier klicken
Komponist Derongé, Roger
Schwierigkeitsgrad 4
Zusatzinfo/Inhalt In Flanderns Feldern wehen die Mohnblumen
Zwischen den Kreuzen, Reihe für Reihe
Die unseren Platz markieren; und am Himmel
Die Lerchen, die noch tapfer singen, fliegen
Kaum zu hören inmitten der Kanonen unten

In Flanderns Feldern wehen die Mohnblumen
Zwischen den Kreuzen, Reihe für Reihe
Die unseren Platz markieren; und am Himmel
Die Lerchen fliegen weiter und singen tapfer
Unter der Artillerie unten kaum hörbar

Kein Gedicht des Ersten Weltkriegs ist so bekannt wie In Flanders Fields. Der von den Schrecken des Krieges gezeichnete kanadische Militärarzt John McCrae schrieb dieses Gedicht 1915 auf seinem Krankenpflegeposten in der Nähe von Ypern.
McCrae starb 1918 in einem Feldlazarett.
Der Mohn ist zum Symbol des Krieges geworden, weil diese zarte Blume dort überleben kann, wo die Erde durch Kämpfe und Bombardierungen aufgewühlt wurde, wo alles andere tot ist.
Roger Derongés Komposition In Flanderns Feldern beginnt friedlich, im Frühjahr 1914 in der belgischen Westhoek, zu einer Zeit, in der alles noch scheinbar ruhig ist. Diese Ruhe ist nur eine Illusion, denn nach der Ermordung von Franz Ferdinand, dem Thronfolger Österreich-Ungarns, ist die Spannung in ganz Europa zu spüren.
Die Musik nimmt bald bedrohliche Züge an.
Als die deutschen Truppen am 4. August 1914 in Belgien einmarschierten, brach das Entsetzen aus, was in der Komposition deutlich zu hören ist, die in diesem Moment auch aufbricht.
Die Soldaten kommunizierten u. a. über Morsesignale miteinander, die in dem Werk von Euphonium, Tenorsaxophon, Klarinette und Oboe interpretiert werden.
Der Ton in der Komposition wird schwermütig, da es bald unzählige Opfer gibt.
Die anschliessende Fuge erzählt von der Schlacht von Passchendaele im Jahr 1917, einer Hölle aus Schlamm und Feuer, einer der blutigsten Schlachten aller Zeiten, mit enormen menschlichen Verlusten auf beiden Seiten der Linien, und das bei einem Geländegewinn von kaum 8 Kilometern.
Das kraftvolle Schlagzeug malt ein Bild der schrecklichen Bombardierungen.
Anhaltende Regenfälle verwandelten das Schlachtfeld in einen Sumpf.
Überlebende Soldaten berichteten später, wie sie ihre Mitstreiter und die vom Schlamm verschluckten Pferde als Trittsteine benutzten, um weiterzukommen. Langsam kommt die Region in die Hände der Alliierten. Zu den belgischen Truppen gesellten sich u.a. britische, kanadische, australische und neuseeländische Truppen.
Dies wird mit dem Begriff Schrittmarsch bezeichnet.
Am 28. September 1918 wurde das Dorf Passchendaele endgültig von den Deutschen zurückerobert.
Weiter unten in seinem Gedicht schreibt John Mc Crae:
...
Wenn ihr mit uns, die wir sterben, den Glauben brecht
Wir werden nicht schlafen, auch wenn Mohnblumen wachsen
In Flanderns Feldern.
Wenn ihr, die Überlebenden, mit uns, die wir sterben, den Glauben brecht,
wir werden nicht schlafen, auch wenn Mohnblumen in Flanderns Feldern blühen.

Damit meinte Mc Crae, dass man den Krieg mit seinen vielen Opfern nie und nimmer vergessen dürfe.
Und das tun sie auch nie, denn seit 1928, ohne Unterbrechung, mit Ausnahme der Zeit zwischen '40 und '45, verstummt jeden Abend um Punkt acht Uhr das Leben rund um das beeindruckende Menin-Tor in Ypern für einen Moment.
Die Fanfarenbläser der Freiwilligen Feuerwehr spielen dann jeden Tag, im Winter wie im Sommer, manchmal vor Hunderten von Anwesenden, aber genauso gut, wenn niemand zu dieser kurzen, eindringlichen Zeremonie kommt; eine nicht enden wollende Hommage an alle Opfer von "Den Grooten Oorlog" (dem Grossen Krieg).
Roger Derongé beendet seine Komposition mit diesem bewegenden letzten Beitrag.
Denn im Krieg gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer... In Flanderns Feldern.
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